FORBIDDEN CULT - " DEMO CD 2006 "
Verdammt fetten und brutalen Death Metal im Fahrwasser von Nile und Cryptopsy bieten FORBIDDEN CULT aus Frankreich. Scheint eine ganz junge Truppe zu sein. Der Einleger zum Demo gibt als Info nur die Tracklist und die Vornamen der vier Kanoniere her. Der Sound der fünf Songs ist annehmbar, auf jeden Fall aber besser als das übliche Proberaum Geschepper. Auch wenn die Snare immer gewaltig klappert. Für ein erstes „Achtung, hier sind wir!" allemal ausreichend. Zu hören ist, dass FORBIDDEN CULT nicht drauf aus sind, nur immer feste auf die Zwölf zu prügeln. Das Geschwindigkeitsspektrum der Band ist für einen Einstieg jedenfalls schon beachtlich, mal ganz abgesehen von fehlerlosen Technik. Außerdem sind Daniel (dr), Matthieu (bass) und die Gitarristen Manu und Guillaume beim Songwriting sehr darauf bedacht, die düstere Atmosphäre immer zwischen schwer bedrohlich und offen aggressiv schwingen zu lassen. In den hintergründigen Gesang teilen sich übrigens alle Mitglieder rein. Wer dabei für was zuständig ist, weiß ich allerdings nicht. Offen gestanden würde die Mucke streckenweise auch ohne das dumpfe Gebrüll funktionieren. Der Opener „Horsemen of doom" überzeugt schon alleine durch seine technischen Finessen und die Tempowechsel. In die gleiche Kerbe haut „Rape in silence", nur etwas straighter. „Reincarnation" ist etwas schwerfälliger und chaotischer. „Human sacrifice" geht in Richtung break-lastiger Frickelei, ist aber nicht übertrieben. Der Rausschmeißer hört auf den schönen Namen „Nebath ctugga" und schließt den Kreis des Demos durch brutales Tod Metal, wie ihn schon der erste Song angeboten hat. FORBIDDEN CULT haben bei mir schon mehr als ein Dutzend Durchläufe hinter sich. Und es werden nicht die letzten sein. Bei Interesse, und dieses lohnt sich wirklich, kann man sich auf der MySpace-Seite mit Ausnahme von „Horsemen of doom" alle Tracks des Demos anhören. ( MICHA )